Der Klimacheck ist da, die Lobau-Autobahn weg!

37 Jahre nach Hainburg und 43 Jahre nach Zwentendorf ist dies ein Meilenstein für den Klimaschutz im 21. Jahrhundert.
Eine mutige und wichtige Entscheidung für’s Klima, für die Natur und für alle Menschen. Ein Jubeltag für den Klimaschutz und die gesamte Klimabewegung.

Lasst uns bessere Lösungen planen und bauen. Unser Klimakampf geht weiter! 

Eine große und vernünftige ENTSCHEIDUNG

Es ist eine große und vernünftige Entscheidung für den Klimaschutz und unsere Lebensqualität: das Projekt Lobauautobahn wird nicht weiterverfolgt.

Leonore Gewessler hat einen Klimacheck für Großprojekte der ASFINAG durchgeführt und heute dessen Ergebnisse präsentiert: Der Lobautunnel wird seitens der ASFINAG nicht mehr weiter verfolgt, die S1 nördlich des Tunnels wird evaluiert und neu geplant. Wer Klimaschutz und die Rettung unserer Lebensgrundlagen ernst nimmt, muss auch über Projekte aus dem vorigen Jahrtausend nachdenken. Klimaschutz braucht Handeln, nicht nur Reden.

Die Geschichte Wiens zeigt uns eine ganze Reihe von Autobahnprojekten, die irgendjemand mal irgendwann gut gefunden hat. Die Wiental-Autobahn wäre bis zum Karlsplatz gegangen. Heute sind alle froh, dass wir dort den Naschmarkt und nicht eine Autobahn haben.

1972 war es noch ein (roter) Bürgermeister, Felix Slavik, der diesen Autobahnbauplänen, die wichtige Teile unserer Stadt unumkehrbar zerstört hätten, eine Absage erteilte.
Heute steht der rote Bürgermeister auf der Seite der Betonierer. Wir wollen, dass in 50 Jahren unsere Kinder auch noch froh sein können, dass die Lobau geblieben ist.

Die Lobauentscheidung von Leonore Gewessler ist ein Wendepunkt. Wir wissen schon lange, dass unsere Klimaziele nur dann erreichbar sind, wenn wir unsere Mobilität grundlegend anders organisieren. Nämlich so, dass sie leistbar und effizient ist, unser Klima schützt und damit auch unsere Lebensqualität und -grundlagen schützt.
Das wird mit Projekten und Planungen aus dem letzten Jahrtausend, die uns in dieses Klimaschlamassel geführt haben, nicht gelingen.

Die Lobau-Entscheidung bedeutet, dass wir jetzt ein neues Zeitalter einläuten: eines, das die Abhängigkeit von fossiler Energie und Mobilität beendet. Eines, das auf saubere Energie und Öffentlichen Verkehr setzt. Und das bedeutet eben auch, die richtige Infrastruktur dafür zu bauen und nicht für die falsche aus dem letzten Jahrtausend Milliarden unter einem Nationalpark zu vergraben.

UND DIE STADTAUTOBAHN ASPERN?

Ebenfalls ein Projekt aus der Vergangenheit!

Nach der Absage der Lobau-Autobahn ist natürlich auch das fossile Großprojekt „Stadtautobahn Aspern“ (verniedlichend „Stadtstraße“ genannt) mit Erreichen der gesetzten Klimaziele nicht vereinbar.

Echter Klimaschutz braucht eine Verkehrswende, die auf den Ausbau von öffentlichem Verkehr setzt und nicht Milliarden in alte Infrastruktur wie Autobahnen investiert, die noch dazu die Ortskerne von Hirschstetten und Essling durchpflügen. Aktuell rast die Wiener Stadtregierung unter der Führung von Bürgermeister Ludwig zurück in die Beton-Vergangenheit, um alte Fehler zu wiederholen. Man kann dich den Klimaschutz nicht herbetonieren!

Es regieren bei der SPÖ Scheuklappen und ganz viel altes Denken – zum Nachteil
des Klimas und unserer Lebensqualität. Zur geplanten Stadtautobahn: Ein klares NEIN kann Bürgermeister Ludwig allein!

DESWEGEN: 

LOBAUTUNNEL ABGESAGT!

NEIN auch zur Stadtautobahn Aspern!

FÜR echten Klimaschutz, gegen fossile Autobahnprojekte!

2411 Personen haben unterschrieben

Nächstes Ziel: 5000